Glossar

A

Abschaltwarnung

Mit der Abschaltwarnung wird das Ausschalten der Beleuchtung durch zum Beispiel Herunterdimmen oder Blinken (je nach Systemeinsatz) angekündigt. So können anwesende Personen noch vor dem vollständigen Ausschalten reagieren und die Beleuchtung erneut einschalten. Dimmeinsätze/DALI-Einsätze: Die Beleuchtung wird innerhalb von 30 Sekunden bis auf minimale Helligkeit gedimmt. Wird während der Abschaltwarnung von einem verknüpften JUNG HOME Sensoraufsatz eine Bewegung erkannt oder per Nebenstellenbedienung oder verknüpftem JUNG HOME Bedienaufsatz erneut eingeschaltet, wird die Nachlaufzeit neu gestartet und die Beleuchtung schaltet wieder auf die Einschalthelligkeit. Schalteinsätze: Dreimaliges Blinken im Abstand von zehn Sekunden zeigt an, dass die Beleuchtung in Kürze ausgeschaltet wird. Wird während der Abschaltwarnung von einem verknüpften JUNG HOME Sensoraufsatz eine Bewegung erkannt oder per Nebenstellenbedienung oder verknüpftem JUNG HOME Bedienaufsatz erneut eingeschaltet, wird die Nachlaufzeit neu gestartet und die Beleuchtung bleibt an.

Adapterrahmen

Zwischenrahmen, der es ermöglicht, Einsätze oder Abdeckungen in andere Schalterprogramme oder vorhandene Ausschnitte zu integrieren – wichtig bei Renovierung oder Mischinstallationen.

Aktivitätsfarbe

Farbe des Lichtleiters am Hotelcard-Schalter/Room-Bedienelement, die während einer bestimmten Aktivität blinkt oder leuchtet (z. B. Nachlaufzeit nach Kartenentnahme) und so den Status für Gast und Mitarbeiter sichtbar macht.

Ampelfunktion

LED-Lichtsignal, das in drei Farben (rot/gelb/grün) geschaltet werden kann, z. B. zur Zutrittsanzeige „frei/besetzt“ an Türen oder in Konferenzräumen.

Anwendungsbeispiele

Konkrete Beispielinstallationen aus dem Workbook (z. B. Economy, Midscale, Luxury), die zeigen, wie die Komponenten in einem typischen Hotelprojekt kombiniert werden können.

Anwesenheitsüberwachung

Nutzung von Präsenz- oder Bewegungsmeldern, um zu erkennen, ob Personen im Raum sind. DIe Anwesenheitsüberwachung bildet eine Basis für automatisches Licht, Klimaregelung oder Sicherheitsfunktionen in Hotelbereichen.

API

Eine Programmierschnittstelle (auch Anwendungsschnittstelle, genauer Schnittstelle zur Programmierung von Anwendungen), häufig nur kurz API genannt (von englisch application programming interface, wörtlich ‚Anwendungs­programmier­schnittstelle‘), ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderer Programme zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Die JUNG OpenAPI ist die Schnittstelle für Hotel-Apps. Sie können mit JUNG OpenAPI die Hotelumgebung steuern, ohne auf die JUNG SV-Server-App zugreifen zu müssen.

Astrotimer

Der Astrotimer ist eine der vielen Funktionen der JUNG HOME Geräte. Sie ermöglicht es, angeschlossene Geräte zu den Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten – oder definiert abweichend von diesen Zeiten – ein- oder auszuschalten. Der Astrotimer bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten. In der Werkseinstellung ist der Astrotimer deaktiviert. Die Zeitverschiebung ist eine weitere Einstellungsmöglichkeit des Astrotimers. Mit dieser Funktion kann der Schaltzeitpunkt der Lasten um einen bestimmten Wert verschoben werden. Zum Beispiel kann man einstellen, dass die Gartenbeleuchtung spätestens um 21:00 Uhr abgeschaltet werden soll, auch wenn der Sonnenuntergang erst um 22:00 Uhr erfolgt. Der Astrotimer basiert auf dem geografischen Standort des Projekts. Um die Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten korrekt berechnen zu können, muss der geografische Standort in den JUNG HOME Geräten festgelegt werden. Die Berechnung erfolgt einmal pro Woche.

Astrotimer Grenzbereich

Der Astrotimer Grenzbereich dient dazu, den Zeitbereich des Astrotimers auf eine früheste und/oder späteste Ausführungszeit zu begrenzen. Der Grenzbereich ist unabhängig von den Sonnenstand-Zeiten (Sonnenaufgang und Sonnenuntergang). Zum Beispiel geht im Sommer die Sonne um 05:00 Uhr auf, ich möchte aber die Rolllade oder die Jalousie nicht vor 07:00 Uhr öffnen

Astrotimer Zeitverschiebung

Die Astrotimer Zeitverschiebung ist eine in den JUNG HOME Geräten integrierte Funktion. Sie ermöglicht es, den Ein- bzw. Ausschaltzeitpunkt der Last um eine persönlich ausgewählte Zeit (in Minuten) zu verschieben. Besteht der Wunsch das Zeitprogramm morgens früh vor Beginn der Dämmerung oder erst bei voller Helligkeit durchzuführen, kann dies mit der Verschiebung „Sonnenaufgang“ realisiert werden. Besteht der Wunsch das Zeitprogramm abends vor Beginn der Dämmerung oder erst bei voller Dunkelheit durchzuführen, kann dies mit der Verschiebung „Sonnenuntergang“ realisiert werden. Dies bietet dem Nutzer Flexibilität bei der Anpassung des Zeitbereichs. Die Zeitverschiebung kann in der Anwendung eingestellt und nach Bedarf angepasst werden

Aufputzinstallation

Montageweise, bei der Gerätegehäuse sichtbar auf der Wand sitzen (z. B. in Bestandsbauten oder Feuchträumen), statt in einer Unterputzdose versenkt zu werden.

Aufputzvariante

Produktversion, die speziell für die Aufputzmontage vorgesehen ist. Diese Produktversion hat immer ein eigenes Gehäuse und eine angepasste Schutzart, z. B. für Flure oder Außenbereiche.

Ausschaltverzögerung

Die Ausschaltverzögerung ermöglicht es, dass das JUNG HOME Gerät nach dem Ausschalten nicht sofort den Stromfluss unterbricht, sondern eine bestimmte Zeit lang aktiv bleibt, bevor sie endgültig abschaltet. Der Nutzen der Ausschaltverzögerung besteht u. a. darin, dass sie Zeit für bestimmte Aktionen oder Prozesse bietet, die vor dem vollständigen Abschalten der Steckdose abgeschlossen werden müssen. Zum Beispiel kann dies nützlich sein, wenn Geräte oder Maschinen eine gewisse Zeit benötigen, um herunterzufahren oder wenn andere Geräte oder Systeme auf eine Unterbrechung des Stromflusses reagieren müssen. Durch die Einstellung einer Ausschaltverzögerung kann man sicherstellen, dass diese Vorgänge ordnungsgemäß abgeschlossen werden, bevor die Steckdose den Stromfluss unterbricht. Dadurch werden potenzielle Schäden oder Fehlfunktionen vermieden und die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte kann verlängert werden. Die Dauer der Ausschaltverzögerung kann je nach Bedarf eingestellt werden, in der Regel von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung an die spezifischen Anforderungen und Bedingungen des jeweiligen Einsatzbereichs.

Automatikfunktion

Betriebsmodus, in dem z. B. ein Bewegungs- oder Präsenzmelder das Licht abhängig von Bewegung und Helligkeit selbstständig ein- und ausschaltet, ohne manuelle Bedienung.

Automatikschalter

Kombination aus Bewegungssensor und Schaltgerät in einem Bauteil, das die Beleuchtung automatisch nach erfasster Bewegung und eingestellter Nachlaufzeit steuert (bei JUNG u. a. als Wandeinsatz).

Automatisches Licht

Beleuchtung, die nicht über einen klassischen Schalter, sondern durch Sensoren (Bewegung/Präsenz, Helligkeit) ausgelöst und automatisch wieder ausgeschaltet wird, um Komfort und Energieeffizienz zu erhöhen.

B

Baukastensystem

Modulares System aus Einsätzen, Aufsätzen und Designrahmen, bei dem sich unterschiedliche Funktionen (z. B. Schalten, Dimmen, KNX) mit verschiedenen Designserien kombinieren lassen.

Bedienelemente

Alle sichtbaren Teile, mit denen der Gast oder der Mitarbeiterl Funktionen auslöst: Taster, Wippen, Touchflächen, Drehsteller oder Displays von Raumcontrollern und Türstationen.

Bedienkonzept (Wippe, Taster, Szene)

Mit dem Bedienkonzept kann die Funktion und Tastenbelegung der JUNG HOME Taster individualisiert werden.

Bedienmöglichkeiten

Gesamtheit der Wege, wie das System bedient werden kann: lokal am Taster, über Hotelcard-Schalter, App, Touchpanel oder durch Automatikfunktionen.

Bediensperre

Die Bediensperre ist eine in den JUNG HOME Geräten integrierte Funktion. Sie ermöglicht es, die lokale Bedienung des JUNG HOME Geräts zu sperren, so dass dieses nur noch über die App bedient werden kann. Diese Funktion kann nützlich sein, um die unbefugte Benutzung des JUNG HOME Geräts zu verhindern, z. B. in öffentlichen Bereichen, oder um Kinder vor dem versehentlichen Ein- oder Ausschalten von Geräten zu schützen. Die Bediensperre kann jederzeit über die App deaktiviert werden. Dadurch wird die lokale Bedienung des JUNG HOME Geräts wieder freigegeben.

Begrüßungslicht

Lichtsituation, die beim Betreten des Zimmers automatisch aktiviert wird (z. B. über Hotelcard-Schalter): Grundbeleuchtung und ggf. Akzentlicht zur Orientierung und für einen angenehmen ersten Eindruck.

Belegstatus

Information, ob ein Zimmer belegt, frei oder bereits gereinigt ist. Der Status wird z. B. über KNX und JUNG Visu Pro an der Rezeption visualisiert und durch Housekeeping-Rückmeldungen aktualisiert.

Beleuchtungsanforderung

Beschreibung, welche Lichtqualität und -menge in einem Bereich benötigt wird (z. B. Sicherheit im Flur, Arbeitslicht im Bad, stimmungsvolles Licht im Zimmer) – Grundlage für Szenen und Sensorik.

Beleuchtungssteuerung

Die gezielte Schaltung, Dimmung und Szenensteuerung von Lichtquellen im Hotel – manuell, zeitgesteuert oder sensorgestützt, oft zusammen mit KNX oder LB-Management.

Beschattungssteuerung

Automatisches oder manuelles Fahren von Jalousien, Rollläden oder Vorhängen zum Blend- und Wärmeschutz, idealerweise in Abhängigkeit von Sonnenstand, Helligkeit und Zimmerstatus.

Betriebsart

Konfigurierter Modus eines Geräts (z. B. „Wächter“, „Präsenzmeldung“, „Dauer EIN“), der definiert, wie Sensoren auf Bewegung und Helligkeit reagieren und wie die Last geschaltet wird.

Betriebsart Präsenzmeldung

Eine Betriebsart, bei der das Schalten einer Last automatisch aufgrund erkannter Bewegungen sowie der vorhandenen Umgebungshelligkeit erfolgt. In dieser Betriebsart ist zusätzlich das manuelle Ein- und Ausschalten möglich.

Betriebsart Wächter

Eine Betriebsart, bei der das Schalten einer Last vollständig automatisiert und abhängig von erkannter Bewegung sowie der Umgebungshelligkeit erfolgt. In dieser Betriebsart ist ein manuelles Ausschalten nicht vorgesehen.

Bewegungserkennung

Die Bewegungserkennung erfolgt bei den JUNG Präsenzmeldern über drei voneinander unabhängige PIR-Sensoren (Passiv-Infrarot). Die Empfindlichkeit der Sensoren ist separat einstellbar.

Bewegungsmelder und Wächter

Bewegungsmelder und Wächter dienen der sicheren und energieeffizienten Beleuchtung. Sie aktivieren die Beleuchtung automatisch, sobald Bewegung erkannt wird, und eignen sich insbesondere für Durchgangszonen wie Treppen oder Flure oder die nächtliche Orientierungsbeleuchtung in Aufenthaltsräumen.

C

Clever Config App

Bluetooth® App von JUNG, mit der u. a. Bewegungs- und Präsenzmelder komfortabel konfiguriert werden können (Betriebsart, Nachlaufzeit, Helligkeitsschwelle, Sonderfunktionen).

Corridor Unit

Corridor Units zeigen übersichtlich die vom Gast gewählten Wünsche an, die zuvor über die Room Units eingestellt wurden. So erkennen die Mitarbeiter sofort, ob der Gast nicht gestört werden möchte oder ob eine Zimmerreinigung gewünscht ist. Gleichzeitig verhindert die integrierte Klingelfunktion, dass der Gast unerwartet gestört wird

D

Dauerbetrieb

Betriebsart, bei der eine Funktion - meist Licht oder Heizung - dauerhaft eingeschaltet bleibt, unabhängig von Bewegungserfassung oder Zeitsteuerung; z. B. für besondere Betriebszeiten.

Dezentrale Raumautomation

Konzept, bei dem die Steuerung für Licht, Klima oder Beschattung direkt im Zimmer (z. B. im Raumcontroller oder Aktor im Verteiler) erfolgt, statt über eine zentrale Anlage – erhöht die Flexibilität.

Dimmeinsatz

Systemeinsatz, der die Helligkeit von Leuchten regelt und mit unterschiedlichen Bedienaufsätzen (Taster, Bewegungsmelder, Präsenzmelder) kombiniert werden kann; Grundlage für Szenen und Konstantlicht.

Dimmprinzip

Technische Art, wie ein Dimmer die Last ansteuert (z. B. Phasenanschnitt oder Phasenabschnitt); je nach Leuchtmitteltyp wird das passende Dimmprinzip gewählt.

Do not disturb

Zustandsmeldung („Do not disturb“), mit der Gäste anzeigen, dass sie keine Hausdame, keinen Room Service oder Techniker wünschen; wird über Room Unit/Hoteldisplay gewählt und an Corridor Unit sowie ggf. KNX-Visualisierung übertragen.

Drehbewegung

Bewegungsrichtung, bei der Personen sich drehend im Erfassungsfeld bewegen – relevant für die Sensorik, da verschiedene Bewegungsrichtungen (radial/tangential) unterschiedlich gut erkannt werden.

E

Echtglasabdeckung

Abdeckung aus Glas (statt Kunststoff) für Raumregler oder Bedienelemente, die eine besonders hochwertige, kratzfeste Oberfläche und eine edle Optik bietet, z. B. bei FanCoil-Reglern.

Eco-Modus

Energiespar-Betriebsart von Raumtemperaturreglern, bei der die Solltemperatur abgesenkt und das Display gedimmt wird, um Energie zu sparen und den Schlaf des Gastes nicht zu stören.

Effizientes Zeitmanagement

Übergeordneter Vorteil der verknüpften Gebäudetechnik: Status- und Serviceinformationen (z. B. Housekeeping, Wartung) werden digital bereitgestellt und ermöglichen optimierte Arbeitsabläufe.

Einflächenbedienung

Bedienkonzept, bei dem alle Funktionen über eine einzige, klar strukturierte Tasten-/Displayfläche aufgerufen werden, anstatt mehrere getrennte Schalter im Zimmer zu verteilen.

Einmessvorgang

Initiale Konfiguration von Sensoren und Reglern (z. B. Erfassungsfeldtest, Helligkeitsabgleich, Temperatur-Kalibrierung), damit die Geräte im jeweiligen Raum optimal arbeiten.

Einputzadapter

Zubehör, das bei LS ZERO in die Putzschicht integriert wird und eine plane Montage von Einsätzen und Rahmen ermöglicht. Dies ist wichtig für flächenbündige Designs und eine saubere Einbausituationen.

Einschalthelligkeit

Helligkeitsniveau, mit dem eine Leuchte beim Einschalten startet, oder Helligkeitsschwelle, ab der der Sensor die Beleuchtung aktiviert; kann meist passend zum Raum eingestellt werden.

Einschaltverzögerung

Zeitverzögerung zwischen erkannter Bewegung oder Bedienung und dem tatsächlichen Einschalten der Last; kann genutzt werden, um Fehltrigger zu vermeiden oder Abläufe zu steuern.

Einschaltverzögerung

Die Einschaltverzögerung ist ein Parameter, der für die JUNG HOME Geräte eingestellt werden kann. Sie ermöglicht, dass das JUNG HOME Gerät nicht sofort aktivert wird, sondern erst nach Ablauf einer vorgewählten Zeitdauer. Ein Beispiel für die Einschaltverzögerung könnte sein, dass man mit einem Schaltbefehl, mehrere JUNG HOME SCHUKO® Steckdosen mit elektronischen Geräten gleichzeitig schalten kann. Damit nicht alle Geräte gleichzeitig eingeschaltet werden, kann man auf die jeweiligen JUNG HOME SCHUKO® Steckdosen verschieden lange Einschaltverzögerungen legen. Zum Beispiel 1 Sekunde, 2 Sekunden und 3 Sekunden. So legt man eine zeitliche Abfolge fest, in der die Geräte nacheinander eingeschaltet werden, um eine Überlastung des Stromkreises zu vermeiden. Die Einschaltverzögerung kann in der App eingestellt werden.

Einsparpotenzial

Potenzial zur Energie- und Kosteneinsparung, das sich aus bedarfsgerechter Beleuchtung, intelligenter Klimasteuerung und automatisierten Profilen ergibt – ein zentrales Argument des Systems.

Einstellparameter

Alle frei konfigurierbaren Werte eines Geräts, z. B. Nachlaufzeit, Helligkeitsschwelle, Sensorempfindlichkeit, Dimmkurve oder Betriebsart, die über App, ETS oder Tasten am Gerät gesetzt werden.

Ellenbogentaster

Großflächiger Taster, der mit Ellbogen oder Unterarm betätigt werden kann, gedacht für Bereiche, in denen Hände nicht frei oder hygienisch belastet sind (z. B. Küche, Pflegebereiche).

Energieautarkie

Zielzustand, bei dem ein Gebäude seinen Strombedarfs selbst deckt (z. B. PV-Anlage mit Speicher), unterstützt durch die Integration von Energiemanagement und Gebäudetechnik.

Energieeffizienz

Verhältnis zwischen eingesetzter Energie und erzieltem Komfort (Licht, Beschattung, Heizung, Kühlung). Das Verhältnis wird im System durch Sensorik, Szenen, Eco-Profile und Lastabschaltung bei Abwesenheit optimiert.

Energiemanagement

Gesamtheit aller Funktionen zur Überwachung und Steuerung von Energieverbräuchen im Gebäude (z. B. Lastmanagement, PV-Nutzung, Abschaltung bei Check-out).

Energieverbrauch

Elektrische Energie, die Beleuchtung, Klima, Entertainment und andere Verbraucher im Hotel benötigen. Die Energie ist durch Automatisierung gezielt reduzierbar.

Erfassungsbereich / Erfassungsfeld

Der Bereich bzw. das Feld, in dem ein JUNG Bewegungsmelder oder ein JUNG Präsenzmelder Bewegungen erkennt und daraufhin Szenen aufruft oder das Licht ein- oder ausschaltet. Mithilfe von Nebenstellen und weiteren JUNG Bewegungsmeldern oder JUNG Präsenzmeldern kann ein Erfassungsbereich erweitert werden.

ETS Service App

Mobile Ergänzung zur ETS, mit der KNX-Geräte vor Ort einfacher getestet, adressiert oder gewartet werden können – praktisch für Inbetriebnahme und Service in Hotelprojekten.

ETS-Produktfamilie

Alle JUNG-Komponenten, die mit der KNX-Software ETS (Engineering Tool Software) konfiguriert werden können. Dazu zählen u. a. Tastsensoren, Aktoren und Präsenzmelder.

F

Farbdruck

Individuelle Bedruckung von Glasabdeckungen oder Schalterwippen in Farbe, z. B. mit Piktogrammen, Hotel-Branding oder Text, um Funktionen klar zu kennzeichnen.

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur ist ein Maß zur quantitativen Beschreibung des Farbeindrucks von Lichtquellen. Übliche Leuchtmittel haben Farbtemperaturen zwischen 2.500 Kelvin (Warmweiß) bis zu 5.500 Kelvin (Tageslichtweiß).

Fassadenschutz

Schutz von Gebäudefassaden durch integrierte Sensorik (z. B. Wetterstation) und Beschattungssteuerung, die Schäden durch Wind, Sonne oder Regen minimiert.

Folgeschäden

Schäden, die indirekt durch einen technischen Defekt entstehen, z. B. Wasserschaden nach Rohrleckage oder Frost, werden durch frühzeitige Zustandsüberwachung über KNX-Sensoren reduziert.

Frostschutz

Maßnahmen, die ein Einfrieren von Objekten und Heizungsanlagen verhindern. Der Frostschutz wird durch eine Minimaltemperatur gewahrt. Auf diese Minimaltemperatur wird geregelt, um Frostschäden zu vermeiden.

Funktion 0,5-5 Stunden Dauer AUS

Zeitschaltfunktion, bei der die Last für einen konfigurierbaren Zeitraum von 0,5 bis 5 Stunden abgeschaltet bleibt und danach automatisch in den Automatikbetrieb zurückkehrt.

Funktion 0,5-5 Stunden Dauer EIN

Ein zeitlich begrenzter Dauerbetrieb, bei dem die Beleuchtung für einen festgelegten Zeitraum zwischen 0,5 und 5 Stunden eingeschaltet bleibt.

Funktion Abschaltvorwarnung

Eine Komfortfunktion, bei der das automatische Ausschalten der Beleuchtung nach Ablauf der Nachlaufzeit signalisiert wird. Je nach Einsatztyp erfolgt die Vorwarnung durch kurzes Blinken oder eine leichte Lichtabsenkung. Anwesende Personen erhalten so die Möglichkeit, durch erneute Bewegungserfassung das Abschalten zu verhindern.

Funktion Alarmbetrieb

Ein Betriebsmodus zur Erhöhung der Sicherheit in ungenutzten oder geschlossenen Bereichen. Sobald während der aktiven Phase unerwartete Bewegung erfasst wird, schaltet sich die Beleuchtung automatisch ein.

Funktion Dauer AUS

Ein Modus, in dem die automatische Einschaltung dauerhaft unterbunden wird. Die Last bleibt ausgeschaltet, unabhängig von erfasster Bewegung, bis die Funktion manuell wieder deaktiviert wird.

Funktion Dauer EIN

Eine Funktion, mit der die automatische Abschaltung durch Bewegungsmelder temporär deaktiviert wird. Die Beleuchtung bleibt dauerhaft eingeschaltet, auch wenn keine Bewegung erfasst wird.

Funktion Hotellicht / Orientierungslicht

Eine Funktion, die mithilfe eines Dimmeinsatzes eine zweistufige Beleuchtung ermöglicht. Ein niedriger Helligkeitswert dient als dauerhaftes Orientierungslicht, etwa in Fluren oder Treppenhäusern. Bei erfasster Bewegung wird automatisch auf einen höheren, zuvor definierten Helligkeitswert geschaltet. Nach Ablauf der Nachlaufzeit kehrt die Beleuchtung wieder auf das Orientierungsniveau zurück.

Funktion Impulsbetrieb

Ein Modus, in dem die Last bei erkannter Bewegung nur kurzzeitig für einen Impuls eingeschaltet wird. Hält die Bewegung an, werden in regelmäßigen Abständen weitere Impulse ausgelöst. Diese Betriebsart eignet sich für Räume mit unregelmäßiger Nutzung, in denen eine kurzzeitige Beleuchtung ausreicht.

Funktion Konstantlichregelung

Eine lichtabhängige Steuerungsfunktion, die mithilfe eines Dimmeinsatzes eine gleichbleibende Helligkeit im Raum sicherstellt. Durch die kontinuierliche Messung des Gesamthelligkeitsniveaus aus Kunst- und Tageslicht wird ein voreingestellter Sollwert gehalten. Die Regelung erfolgt automatisch bei erkannter Anwesenheit und führt zu einer konstanten Ausleuchtung sowie hoher Energieeffizienz.

Funktion Nachtlicht

Eine Funktion, die während definierten Zeiträumen bei erkannter Bewegung eine geringe Helligkeitsstufe aktiviert. Hierfür ist ein Dimmeinsatz erforderlich.

G

Gast-Card

Chip-Karte, die Gästen ausgegeben wird und Funktionen wie Zimmerzutritt und Aktivierung des Hotelcard-Schalters zur Komfort- und Energieautomation ermöglicht.

Gebäudeautomation

Integration und Automatisierung von Funktionen wie Licht, Klima, Beschattung, Energie und Zutritt über Systeme wie KNX oder Visu Pro, um Betriebskosten, Komfort und Effizienz zu optimieren.

Gebäudeschutz

Sensorik und Automationsfunktionen, die das Gebäude vor Schäden schützen (z. B. Frostschutz, Wassermelder, Sonnenschutz, Zutrittskontrolle).

Gebäudesystemtechnik

Überbegriff für alle technischen Gewerke, die zentral oder dezentral gesteuert werden. Hierzu gehören Licht, Klima, Heizung, Beschattung, Sicherheit.

Gebäudetechnik

Alle technischen Installationen eines Gebäudes, von Stromversorgung über Netzwerk bis zu HLK- und Lichttechnik – Grundlage für Hotelautomationslösungen.

Gebläsekonvektor (Fan Coil)

Klimagerät mit Gebläse, das heizen oder kühlen kann; über JUNG Raumcontroller oder KNX-Aktoren regelbar, inkl. Betriebsarten und Temperaturvorgaben.

Gehtest

Der Gehtest ermöglicht die Prüfung des Erfassungsfeldes. Der Gehtest ist nach dem Start für 5 Minuten aktiv. Jetzt können Sie das Erfassungsfeld abschreiten. Bei erkannten Bewegungen leuchtet die Status-LED rot, verknüpfte Beleuchtung wird für ca. eine Sekunde eingeschaltet.

Glasabdeckung

Hochwertige Glasfront für Bedienelemente oder Displays mit kratzfester Oberfläche und eleganter Optik, z. B. für FanCoil-Regler oder Hoteldisplays.

Goodbye-Funktion

Funktion, die beim Verlassen des Zimmers aktiviert wird (u. a. durch Abziehen der Hotelkarte): Alle Verbraucher werden ausgeschaltet, Klima auf ECO gestellt und Fensterkontakte berücksichtigt.

Grundbeleuchtung

Allgemeine, gleichmäßige Raumausleuchtung (z. B. Deckenleuchten), oft Basis einer Lichtszenensteuerung im Hotelzimmer.

H

Hauptbeleuchtung

Zentrale, stärkste Lichtquelle im Raum, die für ausreichende Allgemeinhelligkeit sorgt und häufig dimmbar ausgeführt ist.

Heizbetrieb

Betriebsart, in der Räume erwärmt werden. Der Regler steuert den Heizkreis entsprechend der gewählten Solltemperatur.

Heizfunktion

Teilfunktionen des RL-Steuergeräts oder KNX-Raumreglers zur Temperaturregelung inkl. Modi wie Komfort, ECO, Frostschutz oder Nachtabsenkung.

Heizungsregelung

Automatische Temperaturführung des Hotelzimmers, abhängig von Anwesenheit, Fensterkontakten und Betriebsmodus. per JUNG Raumcontroller oder KNX-Regler.

Helligkeitsschwelle

Die Helligkeitsschwelle ist ein Wert, bei deren Unterschreitung und erkannter Bewegung die Last eingeschaltet wird. In der Einstellung "Tagbetrieb" reagiert das Gerät helligkeitsunabhängig auf jede Bewegung.

Helligkeitssensor

Sensor zur Messung der Umgebungshelligkeit.

Helligkeitswert

Wert, der angibt, in welcher Helligkeit bspw. eine Lampe leuchtet, wenn sie eingeschaltet wurde.

Hinterleuchtung

LED-Hintergrundlicht von Bedienelementen oder Displays zur besseren Ablesbarkeit oder für Statussignale (z. B. DND/MUR).

Hinweisbeleuchtung

LED-Signale, die Gäste informieren, z. B. über Zimmerstatus, Orientierungslicht oder Sicherheitshinweise.

Hohlwanddose

Einbaudose für Geräteinstallationen in Trockenbauwänden.

Hotelcard-Konfigurator

Software zur Einrichtung von Hotelkarten (RFID), z. B. für die Parameter Farbe für Stand-by, Bestätigungssignal, Helligkeit Anwesenheit, Nachlaufzeit.

Hotelcard-Schalter

Der Hotelcard-Schalter dient dazu, die Hotelcard aufzubewahren und ein hohes Maß an Sicherheit und Energieersparnis zu gewährleisten, da beim Entnehmen der Hotelcard alle evtl. noch eingeschalteten elektrischen Verbraucher automatisch ausgeschaltet werden.

Hotelcard-Schalter RFID

Der Hotelcard-Schalter RFID dient dazu, die Hotelcard aufzubewahren und ein hohes Maß an Sicherheit und Energieersparnis zu gewährleisten, da beim Entnehmen der Hotelcard alle evtl. noch eingeschalteten elektrischen Verbraucher mit einer einstellbaren Verzögerung ausgeschaltet werden. Der Hotelcard-Schalter RFID wird mit dem Energiesparschalter komplettiert. Eine kundenspezifische Anpassung der Lichtleiterfarbe und -helligkeit und Ausschaltverzögerung des zweiten Relais sind vor der Bestellung möglich. Bitte besuchen Sie für eine kundenspezifische Anpassung des Hotelcard-Schalters folgende Website: jung.group/hotelcard

Hoteldisplay

Um die direkte Kommunikation zwischen Gast und Housekeeping zu vereinfachen, bietet JUNG das Hoteldisplay an. „Do not disturb“ oder „Make up room“: Die entsprechende leuchtende LED zeigt den Wunsch des Gastes auf dem Korridor an.

Hotelmodus

Betriebsart der Raumregler oder Steuergeräte, speziell für das Hotelprofil: Der Hotelmodus umfasst die 5 Profile Komfort, Komfort-, Eco, Standby und Gebäudeschutz. Der Raumtemperaturregler FanCoil KNX kann neben dem Hotelmodus außerdem auf KNX-Modus umgestellt werden und umfasst dann 4 Betriebsarten: Komfort, Standby, Nacht und Frostschutz.

Housekeeping

Hotel-Reinigungs- und Servicelogistik, die über Corridor Unit, Room Unit oder Visu Pro digital unterstützt wird (z. B. Zimmerstatus, MUR, Reinigung abgeschlossen).

I

Impulseinsatz

Einsatz, der Schaltimpulse erzeugt, z. B. für Treppenlichtautomaten oder Impulsbetrieb bei Bewegungsmeldern.

Infrastrukturverkabelung

Strukturierte Leitungsführung für Energie, Netzwerk und KNX; Basis für die sichere Funktion von Zutrittssystemen und Raumautomationen.

IP44

Schutzart gegen Spritzwasser, geeignet für Bäder, Flure oder Außenbereiche.

J

JUNG Quick Charge

USB-Steckdosen von JUNG mit 18-W-Schnellladefunktion für mobile Endgeräte.

JUNG Schalterdesign

Designserien von JUNG (A-Range, LS-Range, F50 etc.), die Funktionseinsätze mit abgestimmter Optik und Materialien kombinieren.

JUNG Visu Pro (Hotel)

Visualisierungs- und Managementlösung für KNX zur Verwaltung von Zimmerstatus, Szenen, Energieverbrauch, Housekeeping und Serviceabläufen.

K

Kartenleser

Zutritts- oder Zimmersteuergeräte, die es dem Gast durch Vorhalten einer Karte erlauben, das Zimmer zu betreten.

Klimamodus

Modi wie Komfort, ECO, Nacht, Frostschutz oder Abwesenheit, welche die Temperatur automatisch anpassen. Alternativ auch Klimafunktion.

Klingelfunktion

Türgong im Flur oder Zimmer, der über Corridor Unit oder Taster ausgelöst wird und oft mit einem Lichtsignal gekoppelt ist.

KNX

Mit einem KNX-Bussystem lassen Komponenten, wie z. B. Licht, Beschattung oder die Heizung intelligent miteinander verknüpfen und zentral oder automatisch steuern.

KNX Data Secure

Sicherheitsmechanismus, der KNX-Kommunikation gegen Manipulation und unbefugten Zugriff schützt.

KNX IP Secure

Sicherheitsmechanismus, der KNX-Kommunikation gegen Manipulation und unbefugten Zugriff schützt.

Komfortbetrieb

Modus für maximale Behaglichkeit: optimale Temperatur, volle Beleuchtung, alle Steckdosen aktiv. Der Modus wird meist bei Zimmerbelegung benutzt.

Kühlbetrieb

Betriebsart, in der Räume gekühlt werden. Der Regler steuert den Kühlkreis entsprechend der gewählten Solltemperatur.

Kühlfunktion

Teilfunktionen des RL-Steuergeräts oder KNX-Raumreglers zur Temperaturregelung inkl. Modi wie Komfort, ECO, Frostschutz oder Nachtabsenkung.

Kurzschlussschutz

Elektronischer Schutz vor Überlast oder Kurzschluss im Dimmer oder Schalteinsatz.

L

Labelling

Individuelle Beschriftung von Glasabdeckungen oder Wippen, z. B. mit Piktogrammen, Logo oder Text.

Lasergravur

Individuelle Beschriftung von Glasabdeckungen oder Wippen, z. B. mit Piktogrammen, Logo oder Text.

LED-Lichtsignal

Status-LEDs, die signalisieren, ob ein Raum betreten werden darf oder Service benötigt wird. Es gibt die Lichtsignale „Ampelfunktion“ und „Hinweis“.

LED-Orientierungslicht

Schwach gedimmtes, automatisches Licht zur Orientierung in Fluren oder Bädern, das oft sensorgesteuert ist.

Lichtleiterfarbe

Farbe des seitlichen Lichtleiters an Hotelcard-Schaltern; kennzeichnet Status oder Aktivität.

Lüftungsposition

Die Lüftungsposition ist eine beliebige Position zwischen der oberen und unteren Endlage, in der die Jalousie oder der Rollladen beim Herunterfahren automatisch anhält. So kann der Raum z. B. weiterhin gelüftet werden beziehungsweise wird nicht vollständig abgedunkelt. Nachdem die Jalousie oder der Rollladen in der Lüftungsposition gestoppt ist, kann er durch einen erneuten Befehl auch in die untere Endlage heruntergefahren werden. In Kombination mit einem Aufsatz können die gespeicherten Behangpositionen aus jeder beliebigen Position angesteuert werden.

Lüftungsposition

Die Lüftungsposition ist eine beliebige Position zwischen der oberen und unteren Endlage, in der die Jalousie oder der Rollladen beim Herunterfahren automatisch anhält. So kann der Raum z. B. weiterhin gelüftet werden beziehungsweise wird nicht vollständig abgedunkelt. Nachdem die Jalousie oder der Rollladen in der Lüftungsposition gestoppt ist, kann er durch einen erneuten Befehl auch in die untere Endlage heruntergefahren werden. In Kombination mit dem Aufsatz JUNG HOME Taster können die gespeicherten Behangpositionen über die JUNG HOME App aus jeder beliebigen Position angesteuert werden.

M

Make up room (MUR)

Anforderung an Housekeeping, über Room Unit ausgelöst und an Corridor Unit/Visu Pro übertragen.

Manuelles Ausschalten während Nachlaufzeit

Der Parameter „Manuelles Ausschalten während Nachlaufzeit“ bezieht sich auf die JUNG HOME Geräte. Diese Funktion bestimmt, ob es während der Nachlaufzeit möglich ist, die angeschlossene Last manuell auszuschalten. Die Nachlaufzeit bezieht sich auf den Zeitraum, in dem das JUNG HOME Gerät nach dem Einschalten der Last weiterhin aktiv bleibt, bevor es automatisch ausgeschaltet wird. Wenn der Parameter „Manuelles Ausschalten während Nachlaufzeit“ auf „Ein“ gesetzt ist, kann die Last während der Nachlaufzeit manuell ausgeschaltet werden. Dies bedeutet, dass eine Person das Gerät (z. B. die JUNG HOME SCHUKO® Steckdose) betätigen kann, um eine angeschlossene Last, z. B. Licht, vor Ablauf der Nachlaufzeit auszuschalten. Wenn der Parameter auf „Aus“ gesetzt ist, wird das manuelle Ausschalten während der Nachlaufzeit deaktiviert. Dies verhindert, dass eine zweite Person eine angeschlossene Last, z. B. Licht, vorzeitig ausschaltet, während die Nachlaufzeit noch nicht abgelaufen ist. Hinweis: Bei einer automatischen Treppenhausbeleuchtung, die über JUNG HOME Bedien- und/oder Sensoraufsätze gesteuert wird, sollte dieser Parameter auf „Aus“ gesetzt werden, damit das Licht nicht durch eine zweite Person ausgeschaltet werden kann.

Minimale Schaltwiederholzeit

Die minimale Schaltwiederholzeit ist ein Parameter, der für die JUNG HOME Geräte eingestellt werden kann. Er bestimmt die minimale Zeitspanne, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schaltvorgängen der JUNG HOME Geräte liegen muss. Dieser Parameter ist nützlich, um die Schaltgeschwindigkeit des Geräts anzupassen und die angeschlossene Last zu schonen. Durch Erhöhen des Wertes der minimalen Schaltwiederholzeit wird die Schaltgeschwindigkeit verringert, was dazu führt, dass das JUNG HOME Gerät nicht zu schnell ein- und ausgeschaltet wird. Beispielsweise kann dies hilfreich sein, um eine Überlastung der angeschlossenen Geräte zu vermeiden oder um störende Schaltvorgänge bei bestimmten Anwendungen zu reduzieren. Es ist wichtig zu beachten, dass der letzte Befehl, der innerhalb der Schaltwiederholzeit liegt, verzögert ausgeführt wird. Die Schaltwiederholzeit beginnt nach jeder Schaltung von neuem. Die Werkseinstellung für die minimale Schaltwiederholzeit beträgt normalerweise 100 ms, kann aber verlängert werden, innerhalb eines Bereichs von 100 ms bis 10 s.

Minimale Umsteuerzeit Motor

Um zu verhindern, dass bei einer Umkehr der Laufrichtung während einer Auf- oder Abwärtsfahrt keine Überspannungen entstehen, die den Systemeinsatz und Motor beschädigen können, liegt zwischen Aus- und Wiedereinschalten des Antriebs eine Umkehrpause von ca. einer Sekunde.

Minimalhelligkeit

Unterer Dimmwert, unter den die Beleuchtung beim Dimmen nicht fällt – wichtig für flackerfreies Licht.

Mitarbeiter-Card

Karte für Housekeeping oder Mitarbeiter in der Technik, die Sonderrechte wie den Reinigungsmodus aktiviert.

Montagezeit

Planungsgröße für Installationseffizienz; durch Stecksysteme oder Modultechnik deutlich reduzierbar.

N

Nachlaufzeit

Die Nachlaufzeit sorgt dafür, dass die Last nach einem Einschaltbefehl nicht dauerhaft eingeschaltet bleibt, sondern nach Ende der Nachlaufzeit ausgeschaltet wird.

Nachlaufzeit (Last)

Der Parameter „Nachlaufzeit (Last)“ bezieht sich auf die JUNG HOME Geräte und beschreibt die Einstellung für die automatische Abschaltung der angeschlossenen Last (z. B. Beleuchtung) nach einer bestimmten Zeit, wenn sie eingeschaltet ist. Mit diesem Parameter kann die Nachlaufzeit der Last angepasst werden, um Energie zu sparen und den Komfort zu erhöhen. Beispielsweise kann eingestellt werden, dass die Beleuchtung nach einer bestimmten Zeit automatisch ausgeschaltet wird, wenn sie nicht mehr benötigt wird. Dies kann besonders nützlich sein, um Energie zu sparen, wenn vergessen wurde, die Beleuchtung auszuschalten.

Nachtbetrieb

Zeitprofile, die unterschiedliche Beleuchtungs- oder Klimafunktionen aktivieren. Im Nachtbetrieb können bspw. Lichter eingeschaltet werden oder Jalousien runtergefahren werden.

Nebenstelle

Nebenstelle 3-Draht bietet, abhängig vom Einsatz und Aufsatz an der Hauptstelle, vielfältige Funktionen. Insgesamt hat die Nebenstelle immer genau so viele Funktionen wie der an der Hauptstelle aufgesteckte Aufsatz.

Night-Light-Szene

Sanft gedimmte Lichtszene für nächtliche Wege im Zimmer, die über Sensor oder Taster aktiviert wird.

Ö

Öffner

Art von Kontakten in Tastern, Sensoren oder Hotelcard-Schaltern. Trennt den Stromkreis

O

Orientierungslicht

Dauerhaftes Grundlicht geringer Helligkeit zur Orientierung in Fluren oder Bädern, oft kombiniert mit Präsenzsteuerung. Alternativer Begriff: Orientierungsbeleuchtung.

P

Phasenabschnitt

Phasenabschnitt

Beim Phasenabschnittsprinzip werden die Lampen im Nulldurchgang der Sinus-Halbwelle eingeschaltet und nach einer konfigurierbaren Verzögerungszeit wieder abgeschaltet. Vorteil ist hier, dass beim Einschalten keine Störspannungen entstehen, weil die Spannung zu dem Zeitpunkt gleich Null ist. Das Phasenabschnittsprinzip eignet sich für alle Glühlampen sowie Lasten mit einem kapazitiven Eingangsverhalten, z. B. elektronische Transformatoren. Zudem gibt es LED-Lampen, die nur für das Phasenabschnittsprinzip geeignet sind. Dies sind beispielsweise Lampen, die auf der Eingangsseite einen Kondensator (z. B. zur Funkentstörung) besitzen. Wenn dieser entladen ist, wirkt er beim Einschalten für kurze Zeit wie ein Kurzschluss. Dieser Effekt würde beim Phasenanschnitt aufgrund der steilen Einschaltflanken hohe Stromspitzen erzeugen.

Phasenanschnitt

Phasenanschnitt

Beim Phasenanschnittsprinzip sperrt der Dimmer den Stromfluss zur Lampe zu Beginn einer jeden Sinushalbwelle. Er ist nichtleitend. Erst nach Ablauf einer konfigurierbaren Verzögerungszeit wird der elektronische Schalter im Dimmer durchgeschaltet und die angeschlossenen Lampen werden bestromt. Mit dem nächsten Sinusnullpunkt wird der Stromfluss gelöscht und die Lampe abgeschaltet. Dieser Vorgang wiederholt sich in jeder Sinushalbwelle, also 100 mal pro Sekunde. Die Helligkeit der angeschlossenen Leuchtmittel lässt sich stufenlos über die Verzögerungszeit konfigurieren. Das Phasenanschnittsprinzip eignet sich für ohmsche und induktive Lasten, Glühlampen oder Niedervolt-Halogenglühlampen mit konventionellem (gewickeltem) Trafo. Zudem gibt es speziell für das Dimmen nach Phasenanschnittsprinzip freigegebene LED-Lampen.

Pilotlampe

Kleine LED im Taster, die anzeigt, ob eine Funktion aktiv ist oder wo sich der Taster befindet.

PIR-Sensoren

PIR-Sensoren (Passiv-Infrarot-Sensor) werden in JUNG Bewegungsmeldern eingesetzt, um eine Wärmestrahlung von Menschen (oder auch Tieren) aus der Entfernung zu erfassen und auszuwerten. Damit werden angeschlossene Leuchten automatisch Ein- und Aus geschaltet.

p

plug + go

Schnittstelle zur Steuerung dimmbarer Leuchten über DALI, kombiniert mit Leistungsversorgung.

P

Power-DALI

Schnittstelle zur Steuerung dimmbarer Leuchten über DALI, kombiniert mit Leistungsversorgung.

Präsenzbetrieb

Modus und Sensorik zur Erkennung feiner Bewegungen für licht- und klimasteuernde Automatik.Alternativ auch Präsenzerkennung.

Präsenzmelder

Präsenzmelder sind Bewegungsmelder, die typischerweise in Räumen installiert werden, in denen sich eine Person längere Zeit aufhält. Das primäre Ziel des Präsenzmelders ist es, Energie zu sparen und die Raumbeleuchtung auszuschalten bzw. zu dimmen, wenn keine Person anwesend ist. Dazu muss der Präsenzmelder in der Lage sein, auch kleine und sporadische Bewegungen zu erkennen. In dieser Anwendung muss das Licht auch manuell ausgeschaltet werden können. Präsenzmelder können bei Bedarf abgeschaltet werden und ignorieren dann Bewegungen im Erfassungsbereich. Präsenzmelder messen die Umgebungshelligkeit und machen damit die automatische Lichtsteuerung noch intelligenter: Sie können so konfiguriert werden, dass die Beleuchtung bei erkannter Bewegung nur dann eingeschaltet wird, wenn zusätzlich eine Sollhelligkeit (Helligkeitsschwelle) unterschritten wird. Der Präsenzmelder kann als Wächter eingesetzt werden. Erkennt der Wächter Anwesenheit, kann er z.B. eine Kamera oder einen Alarm laut (akustisches Signal) oder stumm (optisches Signal) aktivieren.

Puck

Die JUNG HOME Pucks ermöglichen eine einfache und budgetbewusste Erweiterung der Elektroinstallation. Die Pucks schalten und dimmen Beleuchtung, verfahren Jalousien, Rollladen und Markisen, steuern Kühl- und Heizanwendungen, messen Energie oder schalten Verbraucher. Jeder Puck verfügt über zwei separat nutzbare Binäreingänge. Darüber hinaus enthält das Portfolio einen batterieversorgten Puck, der weitere Anwendungsmöglichkeiten, wie z. B. die Abfrage von Fensterkontakten, bietet. Die niedrigen Bauhöhen erleichtern die Installationen in Unterputz- und Elektronikdosen, Hohlwanddosen hinter Tastern, Baldachinen, Zwischendecken, Rollladenkästen oder in der Verteilung.

R

Radiale Bewegungsrichtung

Bewegungsrichtung, in der man geradlinig auf einen Bewegungs- oder Präsenzmelder zuläuft. Bei radialen Bewegungen ist der Erfassungsbereich geringer als bei tangentialen Bewegungen.

Raumluft-Steuerung

Automatische Regelung von Temperatur, Ventilation und ggf. Feuchte im Zimmer.

Raumthermostate

Geräte zur Temperaturregelung, oft mit zusätzlichen Funktionen wie Lüfterstufen, Betriebsarten und Zeitprofilen.

Room Unit

Auf einer Room Unit kann der Gast auswählen, welcher Zustand den Hotelmitarbeitern auf der Corridor Unit angezeigt wird. Der Gast kann dabei auswählen, ob sein Zimmer gereinigt werden soll oder ob er aktuell nicht gestört werden möchte.

S

Schalteinsatz

Grundmodul für Schalter, Taster, Dimmer etc., das jeweils durch passende Abdeckungen oder Aufsätze funktional erweitert wird.

Schalter

Ein Gerät der Elektroinstallation mit einem Bedienelement, das durch Drücken, Drehen oder Kippen betätigt wird. Der elektrische Kontakt wird durch eine Betätigung abgeschlossen und bleibt in diesem Zustand, bis das Bedienelement ein weiteres Mal betätigt wird. Ein Beispiel hierfür ist das Betätigen eines Lichtschalters. Wird dieser gedrückt, schaltet sich eine Lampe ein und leuchtet dauerhaft. Wird der Lichtschalter ein zweites Mal betätigt, schaltet sich die Lampe wieder aus.

Schaltzustand

Aktueller Status einer Last (an/aus), oft auf Displays oder LEDs visualisiert.

Schließer

Art von Kontakten in Tastern, Sensoren oder Hotelcard-Schaltern. Verknüpft den Stromkreis.

Schlüsselkarte

RFID- oder Magnetkarte zur Zutrittskontrolle oder Zimmeraktivierung.

Softstart

Sanftes Hochfahren der Leuchten, um Leuchtmittel und Elektronik zu schonen.

Sonnenschutz

Beschattungssysteme (Jalousie, Rollläden), gesteuert über Klima, Sonnenstand, Temperatur oder manuell.

Spannungsfreischaltung

Funktion im Hotelcard-Schalter: Nicht benötigte Verbraucher werden abgeschaltet, wenn der Gast das Zimmer verlässt.

Sperrfunktion (Zwangsführung)

Die Sperrfunktion mit Zwangsführung ist ein Parameter, der in den JUNG HOME Geräten vorhanden ist. Diese Funktion ermöglicht es, den Ausgangszustand des JUNG HOME Geräts festzulegen und ihn gegen Änderungen durch Bewegungssensoren, Nebenstellenbedienung, Zeitprogramme, die App oder andere JUNG HOME Geräte zu schützen. Es gibt verschiedene Einstellmöglichkeiten für die Sperrfunktion: 1. Deaktiviert: In diesem Modus ist die Sperrfunktion ausgeschaltet und das JUNG HOME Gerät kann normal gesteuert werden. 2. Dauer-EIN/Dauer-AUS: In diesem Modus wird der Lastausgang auf den gewünschten Zustand (Ein oder Aus) geschaltet und bleibt in diesem Zustand festgesetzt. 3. Für feste Zeit EIN/AUS: Hierbei kann man eine bestimmte Zeit einstellen, für die die Sperrfunktion aktiv sein soll. Während dieser Zeit bleibt der Zustand des JUNG HOME Geräts unverändert. Die Werkseinstellung der Sperrfunktion ist „Deaktiviert“, was bedeutet, dass das JUNG HOME Gerät standardmäßig normal gesteuert werden kann. Es ist wichtig zu beachten, dass die Sperrfunktion mit Zwangsführung verwendet werden sollte, um potenzielle Gefahren für Personen oder Schäden an Geräten zu vermeiden. Sie kann beispielsweise nützlich sein, um sicherzustellen, dass bestimmte Geräte immer eingeschaltet bleiben müssen oder um versehentliche Änderungen des Gerätezustands zu verhindern. Die Einstellungen der Sperrfunktion können in der App oder über andere Steuerungsmethoden vorgenommen werden, je nachdem, welche Optionen für das JUNG HOME Gerät verfügbar sind.

Standort setzen

„Standort setzen“ bezieht sich auf die Funktion, bei der der Benutzer den aktuellen Standort seiner JUNG HOME Geräte festlegt. Durch das Setzen des Standorts kann das Gerät oder die Anwendung genaue Informationen über den geografischen Standort erhalten. Dies ist besonders nützlich, um standortbezogene Dienste wie Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten, Wetterinformationen und vieles mehr zu erhalten. Zur Standortbestimmung kann der Nutzer entweder seine Koordinaten oder seine Adresse manuell eingeben oder die automatische Standorterkennung über empfangene GPS-Daten, WLAN-Signale oder Mobilfunkmasten nutzen. Die JUNG HOME App fragt immer die geographischen Standortdaten des mobilen Endgerätes ab, um die Standortdienste (wie z.B. den Astrotimer für Sonnenauf- und -untergangszeiten) zu ermöglichen. Die Berechnung des Astrotimers für den lokalisierten Ort erfolgt einmal wöchentlich. Datenschutzhinweis: Es ist wichtig zu beachten, dass das Setzen des Standorts die Privatsphäre des Benutzers beeinflussen kann, da der Standort möglicherweise von der Anwendung oder dem Gerät erfasst und verwendet wird.

Statusanzeige / Status-LED

LED-basierte Anzeige wichtiger Zustände wie DND, MUR, Zutritt, Heizen/Kühlen oder Schaltzustand.

Steckdosen mit USB-Anschluss

Steckdosen mit zusätzlicher USB-Ladefunktion. Die JUNG SCHUKO Steckdose mit USB und die Französisch/Belgische Steckdose mit USB bieten zum Beispiel auch eine USB-Spannungsquelle zum Aufladen von Akku-betriebenen Geräten.

Steckfertige Installationsmodule

Vorkonfektionierte Module, die die Installationszeit stark reduzieren (plug + go-System).

Steuerungssoftware

Software wie Visu Pro, Hotelsoftware oder Config-Tools, die konfiguriert, steuert oder visualisiert.

Störquellen

Einflüsse wie Wärmeabstrahlung, Reflexionen oder Lüftung, die Sensoren in ihrer Detektion beeinträchtigen können.

Switched Cable Unit

Vorkonfektioniertes, steckbares Installationsmodul mit integrierter Sicherung, das eine schnelle, sichere und modulare Stromverteilung in Hotelzimmern oder Fluren ermöglicht. Ideal für Serieninstallationen und Renovierungen.

Systemeinsatz

Ein Systemeinsatz wird auch als lokaler Aktorkanal bezeichnet. An Systemeinsätze werden die zu steuernden Lasten angeschlossen. Weiterhin stellen sie die Stromversorgung für Bewegungsmelder, Raumtemperaturregler sowie die Aufsätze der JUNG HOME Taster zur Kommunikation bereit.

T

Tagbetrieb

Zeitprofile, die unterschiedliche Beleuchtungs- oder Klimafunktionen aktivieren. Im Tagbetrieb können bspw. Lichter ausgeschaltet werden oder Jalousien hochgefahren werden.

Taster

Ein Gerät der Elektroinstallation mit einem Bedienelement, das durch Drücken betätigt wird und danach in die Ausgangslage zurückkehrt. Der elektrische Kontakt wird nur für die Dauer der Betätigung geschlossen. Ein Beispiel hierfür ist das Betätigen eines Klingeltasters. Solange wie der Klingeltaster gedrückt wird, ist die Türklingel zu hören. Sobald der Klingeltaster losgelassen wird, ist auch die Türklingel nicht mehr zu hören.

Temperaturänderungen

Parameter für Sensorik (PIR-Störquelle) oder Regeltechnik (Heizkurve), der Temperaturänderungen im jeweiligen Erfassungsbereich angibt.

U

Unterputzdose

Einbaudosen für Geräteinstallationen, bei denen die Dose verputzt wird.

UV-beständig

Materialeigenschaft, wichtig für Außeninstallationen.Produkt, die uv-beständig sind werden nicht spröde oder verfärben sich, wenn sie ultravioletter (UV) Strahlung ausgesetzt sind.

V

Verhalten nach Netzspannungswiederkehr

Der Parameter „Verhalten nach Netzspannungswiederkehr“ bezieht sich auf das Verhalten der JUNG HOME Geräte nach einem Stromausfall und der nachfolgenden Wiederherstellung der Netzspannung. Hinweis: Die Einstellung „Eingeschaltet“ nicht verwenden in Kombination mit Verbrauchern die zu Gefahren für Leib und Leben oder Sachschäden führen können. Wenn der Parameter auf Werkseinstellung steht, wird z. B. Lastausgang der JUNG HOME SCHUKO® Steckdose nach der Netzspannungswiederkehr ausgeschaltet sein. Das bedeutet, dass die angeschlossenen Geräte zunächst nicht mit Strom versorgt werden. Alle Einstellungen und Zeitprogramme, die zuvor für das JUNG HOME Gerät vorgenommen wurden, bleiben erhalten. Jedoch werden verpasste Schaltzeiten nicht nachgeholt, was bedeutet, dass die geplanten Schaltungen während des Stromausfalls nicht durchgeführt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Verhalten nur auftritt, wenn das JUNG HOME Gerät zuvor noch nicht über die JUNG HOME App einem Bluetooth® MESH Netzwerk hinzugefügt wurde. In diesem Fall wird das JUNG HOME Gerät nach der Netzspannungswiederkehr für 2 Minuten in den Koppelmodus gehen und die Status-LED wird langsam regelmäßig blau blinken. Durch die Einstellung des Parameters „Verhalten nach Netzspannungswiederkehr“ kann also das Verhalten des JUNG HOME Geräts nach einem Stromausfall individuell angepasst werden.

Verriegelungszeit

Hat ein Bewegungsmelder die Beleuchtung ausgeschaltet, wird für eine kurze Verriegelungszeit die Bewegungsmeldung unterdrückt, um zu vermeiden, dass der Bewegungsmelder die sich abkühlenden Lampen im Überwachungsfeld als Wärmebewegung erkennt und sofort wieder einschaltet. Die erforderliche Verriegelungszeit wird von allen Bewegungsmeldern automatisch ermittelt und beträgt 0,3 bis max. 3 Sekunden.

Verschlüsselte drahtlose Kommunikation

Art der Kommunikation im Bluetooth® MESH Netzwerkprotokoll, bei der die Daten durch ihre Verschlüsselung vor unbefugten Zugriffen durch Dritte geschützt werden und vertraulich übertragen werden.

W

Wächter

Betriebsart, in der der JUNG HOME Bewegungsmelder verwendet werden kann. Erkennt der Wächter eine Anwesenheit und die eingestellte Helligkeitsschwelle ist unterschritten, werden alle mit ihm verknüpften Aktoren eingeschaltet. Im Wächterbetrieb kann eine eingeschaltete Beleuchtung nicht manuell ausgeschaltet werden.

Wärmebewegungen

Grundlage der PIR-Erkennung: Temperaturänderungen im Erfassungsbereich.

Wasserschäden

Durch Wasser verursachte Schäden in Hotels. Können durch Sensorik und Automationen (z. B. Ventilsperren) verhindert werden.

Welcome-Funktion / Welcome-Szene

Funktion, die beim Betreten Grundlicht, ggf. Musik und Komforttemperatur aktiviert.

Wippenfunktion

Bedienart eines Schalters oder Tasters. Der Nutzer drückt oben oder unten auf den Schalter, um die Wippe zu ändern. Dadurch passt sich ein Zustand an (Licht an/aus; Beschattung hoch/runter).

Z

Zeitprogramme

Zeitprogramme sind eine Funktion, die für die JUNG HOME Geräte zur Verfügung steht. Mit Zeitprogrammen kann das JUNG HOME Gerät zu bestimmten Zeiten ein- und ausgeschaltet werden. Dies bedeutet, dass 16 vordefinierte Zeiten eingestellt werden können, zu denen das JUNG HOME Gerät automatisch ein- oder ausgeschaltet wird, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Um Zeitprogramme zu erstellen, können in der JUNG HOME App die gewünschten Zeiten und Schaltzustände für das JUNG HOME Gerät festgelegt werden. Es können auch mehrere Zeitprogramme angelegt werden, um unterschiedliche Schaltzeiten für verschiedene Tage oder Geräte zu definieren. Diese Funktion kann sehr nützlich sein, um z. B. Geräte automatisch zu bestimmten Tageszeiten einzuschalten, wie z. B. eine Lampe, um ein belebtes Zuhause zu simulieren, wenn man nicht zu Hause ist. Zeitprogramme bieten eine bequeme Möglichkeit, das JUNG HOME Gerät automatisch nach einem festgelegten Zeitplan zu steuern und den Energieverbrauch zu optimieren.

Zeitschaltfunktion

Zeitgesteuerte Schaltungen wie 0,5 – 5 Stunden Dauer EIN/AUS oder Nachtlichtprofile.

Zimmersteuerung

Ganzheitliche Raumautomation (Licht, Klima, Beschattung, Szenen) im Hotelzimmer.

Zugangskontrolle / Zutrittskontrolle

RFID-basiertes Zutrittssystem an Türen; oft Teil des Card-Systems und DND/MUR-Workflows.